VISION

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Alle Menschen sollten in Häusern leben, die frei sind von Kunst- und Schadstoffen, die dem genialen Plan der Natur folgen und die jahrhunderte altes Wissen neu interpretieren. Natürliche Baustoffe sind der entscheidende Baustein für eine CO2-neutrale Zukunft. Wenn es also möglich ist, komfortable und langlebige Häuser ausschließlich aus natürlichem Material zu bauen und damit den Menschen, die darin leben, Gesundheit und Natur zurückzugeben, was sollte uns aufhalten? Wir wollen es, weil wir es können: Mit Architektur einen sinnvollen Beitrag leisten, um die zivilisierte Welt wieder lebenswert und zukunftsorientiert zu machen!

Wir wollen zeigen, dass Ökologische Architektur Räume schaffen kann, über die wir normalerweise noch nicht einmal zu träumen wagen. Wer heute schon in der Zukunft leben will, wohnt, feiert, arbeitet und heiratet in einem Strohboid.

Was ist eigentlich ein Strohballenhaus?

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Ein Strohballenhaus besteht aus den altbewährten Baustoffen Holz, Stroh und Lehm. Aus Holz ist das Tragskelett, Strohballen dienen als Wärmedämmung und Lehmputz schützt das ganze vor Witterung, Feuer und Ungeziefer. Jahrtausende lang wurden fast alle Gebäude aus diesen natürlichen Materialien gebaut. Wie das alles genau funktioniert lesen sie HIER.

Warum CO2-neutral und ökologisch Bauen

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40% aller CO²-emissionen werden durch das Erbauen und anschließende Heizen von Gebäuden verursacht. Alle Anstrengungen beim Energiesparen werden von Reboundeffekten aufgefressen. Was moderne Gebäude beim Heizen sparen, verbrauchen sie schon bei ihrer Herstellung. Nur mit ökologischen Baustoffen können wir diese Emissionen tatsächlich reduzieren.
Die Herstellungsenergie für Gebäude aus Holz, Stroh und Lehm schrumpft um 80-90%. Zudem binden nachwachsende Rohstoffe Kohlenstoff, den die Pflanze Während ihres Wachstums der Atmosphäre in Form von CO² entzieht. Pro Tonne verbautem Stroh wird die Atmosphäre um 2 Tonnen CO² erleichtert. Es lassen sich Gebäude errichten, die genauso viel CO2 speichern, wie herkömmliche Bauweisen freisetzen. Ein konsequenter Umstieg würde mit einer CO²-reduktion von 20% mehr einsparen, als die Elektromobilität.

Können wir wirklich alles aus nachwachsenden Rohstoffen bauen?

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In Europa stehen mindestens 3 mal so viel Holz und Stroh zur Verfügung, wie wir zur Herstellung aller Gebäude bräuchten. Folglich ist der konsequente Umstieg auf nachwachsende, natürliche Baustoffe jederzeit machbar. Abgesehen davon, dass ökologische Häuser deutlich gesünder für unsere Atmosphäre sind, sind sie auch deutlich gesünder für ihre Bewohner: Heute wissen wir, dass Lehm in Verbindung mit organischen Materialien völlig ohne aufwendige Technik ein optimales Raumklima erzeugen und sogar Schadstoffe aus der Luft filtern kann.

Warum gehört dem ökologischen Bauen die Zukunft?

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Das 21. Jahrhundert gehört nicht mehr dem Stahl und dem Erdöl, sondern dem Silizium. Das ist  der Stoff, aus dem unsere Mikrochips und Solarzellen gebaut sind. Ein Material, was nichts weiter macht, als Elektronen zu bewegen. Und dadurch erstaunliches leistet: es produziert Strom, oder lässt Computer denken. Die gleichen Eigenschaften des im Lehm natürlich vorhandenen Siliziums nutzen wir schon seit Jahrhunderten, um unsere Raumluft zu reinigen und zu regulieren. Es ist kein Zufall, dass der Lehmputz ein echtes Hightech Material ist!
Heute können sich junge Menschen eher mit Mikrochips oder Solarzellen identifizieren, als mit den Maschinen ihrer Vorfahren. Wir glauben, dass die Menschheit die großen Herausforderungen der Zukunft nur meistern kann, wenn sie sich auf die Eigenschaften des Siliziums besinnt. Immer mehr Menschen sind immer besser informiert, und wollen die Vorteile des ökologischen Bauens nutzen. Klar ist: Mit der Natur zu arbeiten, ist viel leichter, als gegen sie.

Warum ist ökologischem Bauen noch nicht Mainstream?

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Als archaischer Selbstbau oder Hippietraum verschrien, hat das ökologische Bauen heute das gleiche Imageproblem wie das Elektroauto vor 10 Jahren. Wir sind überzeugt davon, dass das gleiche Konzept auf die Architektur übertragbar ist. Was aber ist der Sportwagen der Architektur? Was setzt neue Trends, und lässt uns schon heute die Zukunft in gebauter Form erleben?
Es ist die Ikonographische Architektur, die Wahrzeichen unserer Städte, Gebäude wie Museen, Bibliotheken, Bahnhöfe oder Messehallen, die die Trends der Zukunft setzen.
Deswegen haben wir das erste konsequent ökologische Bausystem für frei geformte ikonographische Gebäude jeder Größe und Spannweite entwickelt, vom Tiny House bis zum Olympiastadion. Ob mobiles, mit Stoff bespanntes Bühnenzelt, Flugdach oder mit Stroh gedämmtes Passivhaus: Das Strohboid Bausystem bietet für jeden Einsatz die perfekte Lösung.
Mit dem Strohboid Freiform System lassen sich organisch gekrümmte Räume gestalten, die mit der Natur harmonieren. Wir wollen zeigen, dass Ökologische Architektur Räume schaffen kann, über die wir normalerweise noch nicht einmal zu träumen wagen! Wer heute schon in der Zukunft wohnen will, lebt in einem Strohboid!

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